ISO-Container

Container sind standardisierte Großraumbehälter zum Transport von Gütern. ISO-Container sind auf festgelegte Maße genormt, so dass ein einfaches Beladen, Transportieren, Lagern und Entladen von Waren möglich ist. Die genauen Spezifikationen der ISO-Container sind in der ISO-Norm 668 festgeschrieben.

ISO-Container – 20-Fuß und 40-Fuß

Container haben vor allem für den Güterverkehr über den Seeweg die größte Relevanz. Der ISO-Container wird im internationalen Güterverkehr verwendet. Containerschiffe sind auf den Transport dieser genormten Container ausgelegt, so dass die Ladekapazität optimal ausgenutzt werden kann.

Diesen gibt es als 20-Fuß-Variante mit den Außenmaßen von 6,058 m x 2,438 m x 2,591 m und als 40-Fuß Variante mit den Außenmaßen von 12,192 m × 2,438 m × 2,591 m (beides LxBxH). Zudem gibt es auch noch längere und höhere ISO-Container. Aktuell werden weltweit über 35 Millionen ISO-Container im Warenverkehr verwendet.

Die 20-Fuß-Container werden auch als TEU (Twenty Foot Equivalent Unit) und die 40-Fuß-Container als FEU (Forty Foot Equivalent Unit) bezeichnet. Die Kapazitäten der heutigen Containerschiffe wird in TEUs angegeben. Das in 2017 in den Dienst gegangene und bis dahin größte Containerschiff, die OCCL Hong Kong, kann über 21.400 TEUs laden. Dank des Containervolumens und des durch die Standardisierung vereinfachten Transports, liegt der Anteil der Transportkosten mit dem Containerschiff oftmals weit unter 10 % bezogen auf die Gesamtkosten des einzelnen Produkts.

Wechselbehälter für die Europalette

Da der ISO-Container in seinen Maßen allerdings nicht auf die im europäischen Warenverkehr gängige Europalette ausgelegt ist, hat sich der Wechselbehälter etabliert. Der Wechselbehälter wird auch als Wechselaufbau, Wechselbrücke oder Wechselkoffer bezeichnet. Dieser Container ist etwas breiter und damit auf das Beladen mit der Europalette ausgelegt. Wechselaufbauten verwenden die gleiche Verriegelung wie die 20-Fuß ISO-Container und können so ebenfalls auf dem gleichen Trägerfahrzeug transportiert werden.

ISO-Container in der intermodalen Logistik

Der intermodale Logistikverkehr verbindet mittels der ISO-Container verschiedene Verkehrsmittel innerhalb der Logistikkette durch die Standardisierung problemlos miteinander. Der Umschlag des Containers von einem Transportmittel zum nachfolgenden gelingt zeit- und kosteneffizient, da der Container umgeschlagen wird und Ladungsträger und Ladeeinheit dabei nicht gewechselt werden müssen.

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