LCL

Definition: Wofür steht LCL?

Die Abkürzung LCL entstammt dem Englischen und steht für Less Than Full Container Load. Im Deutschen spricht man hier von Teilcontainerladung. Im Gegensatz zu FCL-Transporten (Full Container Load) werden LCL Container nicht verplombt. Sie können also mit mehreren Teilladungen oder Sammelgut bestückt werden.

Besonderheiten von LCL Transporten

LCL Container müssen durch den Zoll. Das heißt, jede Teilladung muss vom Zoll einzeln abgefertigt werden. Gerade in der internationalen Schifffahrt ist die Bearbeitung von LCL Transporten somit deutlich zeitaufwendiger.

Die Preisberechnung erfolgt in der Regel nach Volumen oder Gewicht. Generell muss der Transporteur gemessen am Volumen der Ladungen meist deutlich höhere Preise ansetzen, damit die Verfrachtung rentabel bleibt. Auch für mögliche Schäden auf dem Transportweg können Verlader und Transportunternehmen rechtlich haftbar gemacht werden.

Da die Teilladungen bei LCL Transporten in der Regel weniger gut gesichert werden können, kommt es zudem häufiger zum Schadensfall oder zu Diebstählen als bei FCL Transporten.

Vorteile von LCL Transporten

Der große Vorteil für den Auftraggeber ist, dass er auch kleinere Ladungen verfrachten kann, ohne dafür den Preis eines vollen Container-Volumens zahlen zu müssen. LCL Container werden am Warenumschlagplatz mit verschiedenen Teil- und Beiladungen bestückt. Gerade Kunden mit kleineren Sendungen können ihre Waren so oftmals relativ kostengünstig und effektiv verfrachten lassen.

Das Transportunternehmen hingegen kann seine Kapazitäten durch LCL Transporte optimieren. Das macht die Transportwege für alle Beteiligten oftmals nicht nur wirtschaftlicher und effektiver, sondern ist nicht zuletzt auch ökologisch sinnvoller.

 

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