Triathlet Adrian Hoffmann nimmt erfolgreich an der Ironman-WM in den USA teil

Triathlet Adrian Hoffmann nimmt erfolgreich an der Ironman-WM in den USA teil

113 Kilometer in unter fünf Stunden, dieses Bravourstück hat unser Projektleiter Adrian Hoffmann (32) beim Ironman 70.3 World Championship im US-amerikanischen Chattanooga fertig gebracht. Von den rund 360 Teilnehmern in der Altersklasse 30-34 überquerte er als 141. die Ziellinie. In der Gesamtwertung erreichte er den 546. Platz von 2500 Teilnehmern. Besonders der Lauf durch die hügelige Landschaft und die brütende Hitze machten Hoffmann dabei zu schaffen. Eine längere Verschnaufpause gönnt er sich trotzdem nicht, denn die nächsten Wettkämpfe lassen nicht lange auf sich warten.

Der Ironman 70.3 ist eine Triathlon-Rennserie. Die Weltmeisterschaft findet jedes Jahr im September statt, wobei der Austragungsort variiert. 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km auf der Laufstrecke müssen die Teilnehmer hinter sich bringen. Doch schon für die Teilnahme selbst nahm Adrian Hoffmann einige Strapazen auf sich. Denn nur die jeweils besten vier in der Altersklasse 30-34 aus etwa 100 Qualifikationsrennen weltweit durften zu den World Championships. Das gelang Hoffmann bei der Europameisterschaft im dänischen Helsingør.

In Chattanooga hatte Hoffmann vor allem mit der Hitze und der hügeligen Landschaft zu kämpfen. „Beim Ironman ist die Zeit nicht immer ausschlaggebend. Sie ist immer im Verhältnis zu den Herausforderungen auf der Strecke zu sehen“, erklärt der Sportler. Umso größer sei die Erleichterung gewesen, als er nach 4 Stunden, 47 Minuten und 55 Sekunden das Ziel erreicht hatte. „Nach den ganzen Strapazen habe ich mir erstmal einen Burger gegönnt.“

Zum Triathlon kam der 32-Jährige über den Fußball. Um sich einen Platz in der Stammelf zu erkämpfen, fing er mit dem Lauftraining an. Das wurde ihm allerdings schnell langweilig, daher bestritt er seinen Arbeitsweg fortan mit dem Fahrrad. Bald reichte ihm auch das nicht mehr, woraufhin er sein Trainingsprogramm um einige Bahnen im Schwimmbad ergänzte. „An Triathlon-Wettkämpfen teilzunehmen war dann die logische Konsequenz. Denn darin vereinen sich alle drei Disziplinen“, sagt er.

Bereits seit 2009 startet Hoffmann regelmäßig bei nationalen und internationalen Rennen, bei denen man zwischen Sprint, Mittel-, Lang- und Olympische Distanz unterscheidet. Jeweils mindestens neun Monate bereitet er sich  auf diese Wettkämpfe vor. Seine größten Erfolge feierte Hoffmann im Jahr 2016: Beim Ironman auf Mallorca erreichte er Platz 44 von rund 3000 Teilnehmern. In nur 9 Stunden, 14 Minuten und 25 Sekunden legte er die Strecke von 226 Kilometern zurück – persönliche Bestzeit. Zudem fuhr er den Gesamtsieg beim Münster-Triathlon auf der Olympischen Distanz über 65 Kilometer ein.

Längst kann Hoffmann nicht mehr ohne Sport. Inzwischen steckt er schon wieder mitten in den Vorbereitungen für zwei Ironman-Wettkämpfe in Dänemark, die im nächsten Jahr auf seiner Agenda stehen.

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