Transporte besser organisieren

LIS AG Frachtführer können mit den neuen Modulen für „WinSped“ Ladezeiten steuern, die Lagerverwaltung kann Kommunikation und Lade­prozesse verbessern und Spediteure ihre Kapazitäten konfigurieren

Neue Funktionen für die Transportmanagement-Soft­ware „WinSped“ bringt die US Logistische Informationssysteme AG (Halle 7, Stand G75) mit nach Stuttgart. Mit dabei sind Module für Zeitfensterverwaltung, Hallenscannung, Kammerndisposition oder Schadensmanagement. Mit der „Zeitfensterverwaltung“ schlägt das Grevener Softwarehaus gemäß eigenem Bekunden eine Brücke zwischen Straße und Lagerhalle. Anwendern soll das Modul helfen, die Stand- und Wartezeiten zu vermindern, indem sie ihre Be- und Entladeabläufe optimieren und für gleichmäßig ausgelastete Rampen sorgen.
Über eine webbasierte Plattform können die Frachtführer die einzelnen Zeitfenster für den jeweiligen Beladevorgang individuell festlegen. Dabei definieren sie die Zeitfenster für jede Verladestelle einzeln und legen die jeweilige Taktung der Ladezeiten fest. Verfügbare und bereits gebuchte Ladezeitintervalle von dem Tor, der Rampe oder an der Abholstelle sehen die Nutzer über die Kalenderfunktion der „Slotsteuerung“. Für die Abwicklung im Lager hat das Softwarehaus das Modul „Hallenscannung“ entwickelt. Die Kommunikation mit dem gesamten Lagerpersonal lässt sich damit ebenso steuern wie die Ent- und Verladeprozesse.  Hervorzuheben seien, so der Anbieter, die hohe Geschwindigkeit und die weitgehende Geräteunabhängigkeit von WinSped.

Für Spediteure

Mit der „Kammerndisposition“ will das Softwarehaus die Spediteure bei der Abwicklung ihrer Logistikprozesse unterstützen. Nach Gewicht oder Volumen können die Anwender die Kapazitäten der Kammern auf den Fahrzeugen oder in den Containern variabel konfigurieren. Über die Vorprodukthistorie sehen die Disponenten dabei die früheren Ladungen.

Schäden verwalten

Ihre Schadensfälle können Spediteure und Verlader mit der „Schadensverwaltung“ in WinSped dokumentieren. Das Tool bietet den Anwendern nicht nur Einblick in die Details zum Schadden und zum Unallstatus. Es interagiert darüber hinaus auch mit anderen Modulen. So können beispielsweise die erfassten Vorkommnisse papierlos im Dokumentenmanagement-System (DMS) archiviert werden.

Quelle: Transport, 06.02.2015 (ha)

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