Programmieren in zwei Welten

Greven. „Das Paket befindet sich momentan im Postzentrum“. Ich aktualisiere die Seite. Das Paket befindet sich immer noch im Postzentrum. Wann kommen denn endlich die Schuhe, die sich mein Bruder so gewünscht hat? Ich klicke nochmals auf aktualisieren. „Das Paket befindet sich im Paketwagen auf dem Weg zu Ihnen und wird in einer Stunde geliefert“, heißt es nun.

Dass immer mehr Paketzulieferer diese Tracking-Dienste anbieten können, liegt an Menschen wie Georg Bokermann. Er ist Softwareentwickler und arbeitet an „Logistischen Informationssystemen“. Kurz LIS, so heißt auch sein Arbeitgeber. Nicht nur die DHL, UPS oder Hermes wickeln enorme Warenmengen ab, sondern auch Automobilzulieferer, Chemiekonzerne oder Reederei bringen Bestände von Ab nach B. Einfache handschriftliche Notizen, Steckkarten und Excel-Tabellen reichen längst nicht mehr aus, um dabei den Überblick zu behalten. Eine feinere Software muss her. „Unsere Programme reichen von der Auftragserfassung der Waren über effiziente Tourenplanung und Überwachung bis hin zu Abrechnungssystemen“, erklärt Georg Bokermann.

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