Passender Knochenmarkspender gefunden

Quelle: logistik-express.com

Nachmachen ausdrücklich erwünscht: Im Sommer dieses Jahres haben sich Mitarbeiter der LIS Logistische Informationssysteme AG aus Greven bei der Deutschen Knochenmarkspende typisieren lassen. 36 potenzielle Knochenmarkspender nahm die DKMS dabei in ihre Datenbank auf. Nach bereits vier Monaten fand die DKMS bereits einen passender Spender in den Reihen der LIS. In einer Kölner Klinik erfolgt die Stammzellapherese. Das heißt: Dem Spender werden aus einer Armvene Stammzellen aus dem Blut gefiltert. Diese Art der Stammzellgewinnung wird ambulant durchgeführt und ist nach etwa vier Stunden abgeschlossen. „Viele Menschen hatten in ihrem Umfeld sicher schon mal mit schweren Erkrankungen und Schicksalsschlägen zu tun. Mit nur minimalem Aufwand haben Unternehmen aber auch Privatpersonen die Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen und Leben zu retten. Daher haben wir uns für eine gemeinschaftliche Typisierung entschlossen. Um so erfreulicher ist es natürlich, wenn die Registrierung bereits nach so kurzer Zeit zur aktiven Hilfe wird“, erklärt LIS-Vorstand Volker Lückemeier.

Mittlerweile können sich Unternehmen und einzelne Spender für die Typisierung ganz simpel online registrieren. Hierfür ist zunächst das Ausfüllen eines Formulars notwendig. Die DKMS schickt Spendern dann ein Registrierungsset mit Wattestäbchen zu. Ein einfacher Abstrich der Wangenschleimhaut, den die Spender zurück an die DKMS senden, reicht bereits aus. Die Analyseergebnisse werden dann gespeichert und für den weltweiten Patientensuchlauf anonymisiert zur Verfügung gestellt.

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