Gegangen, um zu bleiben

Gegangen, um zu bleiben

Eine entspannte und familiäre Arbeitsatmosphäre wie bei der LIS AG hat viele Vorteile – nicht nur für die Arbeitnehmerseite. Besonders in Zeiten wie diesen, in denen Fachkräfte allerorts händeringend gesucht werden, macht sich ein gutes Betriebsklima auch für Arbeitgeber bezahlt. Beispielsweise, weil Arbeitnehmer, die sich im Grunde bereits entschlossen haben, dem Unternehmen den Rücken zu kehren, doch nicht gehen – oder nach kurzer Zeit zurückkehren, wie Adrian Hoffmann.
Vier Jahre war der 34-Jährige im Projektmanagement der LIS am Standort Memmingen tätig, als er sich im Herbst 2018 der Liebe wegen entschloss, nach Dänemark überzusiedeln. Die Verbindung zum Unternehmen allerdings hielt Hoffmann auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses aufrecht. „Ich hatte nach wie vor regen Kontakt zu alten Kollegen und Vorgesetzten“, berichtet er. Als sich der Neu-Däne dann im Frühjahr dieses Jahres als Berater für Logistik selbstständig machte, lag es für beide Seiten nahe, die Zusammenarbeit fortzusetzen. „Im Grunde mache ich da weiter, wo ich im Oktober vergangenen Jahres aufgehört habe. Nur, dass mein Schreibtisch jetzt in Dänemark steht“, lacht Hoffmann.
Wenn er nicht dort sitzt und im Homeoffice arbeitet, betreut er die Kunden der LIS vor Ort. Oft sei er dafür drei Wochen im Monat unterwegs.
Am Ende könnte die LIS sogar vom Umzug ihres alten, neuen Mitarbeiters nach Dänemark profitieren. Nämlich, indem dieser dort neue Kunden akquiriert. Die ersten Schritte in diese Richtung sind jedenfalls bereits getan. Und wer weiß: Vielleicht zeigt die Zukunft, dass hier gerade die Grundsteine für eine neue Ländervertretung der LIS gelegt werden.

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